ICH...

An einem kalten Januartag  1953 wurde ich im Rheinland ( Düsseldorf ) geboren. Dieser Tag war wohl genauso kalt wie es in den Herzen meiner leiblichen Eltern gewesen sein muss. Mein Vater machte sich schon vor meiner Geburt aus dem Staub und meine Mutter 6 Monate danach. Sie ließen mich und meine ebenfalls noch kleine Schwester alleine zurück und so wurden wir in ein Säuglingsheim eingewiesen. Dort erlebte ich 4 Jahre lang weiße kalte Kachelwände und schwarz- weiß

gekleidete„ Pinguine „ sprich Nonnen. Aber wieder auch keine Liebe. Höchstens Demütigungen. Mit 4,5 Jahren brachte man mich dann gemeinsam mit meiner Schwester bei Pflegeeltern unter. Fern meiner Heimat.  In einem kleinen Dorf auf dem Lande, wo mich die Einwohner auf Grund meiner Vorgeschichte wie einen Aussätzigen behandelten und nicht wenige ihren Kindern verboten, Kontakt zu mir zu haben. Dort musste ich 10 Jahre lang körperliche und seelische Misshandlungen durch meinen Pflegevater über mich ergehen lassen. Aber auch andere Personen wie Lehrer oder der Pfarrer usw. hatten die offizielle Erlaubnis dazu. Ich war so etwas wie „ Freiwild „. Zum Abschuss freigegeben. Alle schauten sie weg. Mit 14 Jahren gelang es mir dann endlich aus dieser Lebenssituation zu entfliehen. Leider landete ich danach in einem chaotischen Lehrlingsheim, wo zumeist nur kriminell gewordene Jugendliche untergebracht waren und ich 3 Jahre lang lernen musste, mich im Leben anderen gegenüber zu behaupten, was mir aber immer nur bedingt gelang. Alle meine bisherigen Erlebnisse und deren Auswirkungen auf meine Psyche prägten meinen weiteren Lebensweg,

Immer wieder flüchtete ich. Von Orten weg, von Situationen wie zum Beispiel von Arbeitsplätzen, Personen usw. Hin zu Alkohol und Drogen und belog mich doch immer nur Selbst. Es trieb mich bis in die Kriminalität hinein. Ich musste viele schmerzhafte Wege durch Gefängnisse, Psychiatrien, Entgiftungen und Therapien in Kliniken durchleben und erleiden. Viele Psychiater und Therapeuten gaben mir kluge Ratschläge. Doch nichts half mir wirklich. Weiterhin kam ich mit meinen Gefühlen nicht klar. Wusste weiterhin nicht, wohin damit. Erst über meine Gedichte fand ich einen Weg, meine Gefühle zum Ausdruck zu bringen und besser zu verarbeiten.

Und ich wünsche mir nun sehr, auch die Herzen anderer Menschen etwas erreichen zu können und ihnen damit ein wenig eine Hilfe zu geben. mit ihren eigenen Gefühlen besser umzugehen. Das würde meinem Buch einen weiteren großen Sinn verleihen. Und das meine Gedichte allen Leserinnen und Lesern viel Freude bereiten.

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